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·3. April 2025
Aufstieg: Die nächsten drei Spiele könnten für den 1. FC Köln schon vorentscheidend sein

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Simon Bartsch
03. April 2025
Lange war der Kampf um den Aufstieg in der 2. Bundesliga historisch eng. Auch aktuell ist das Rennen noch komplett offen. Das kann sich aber schon sehr bald ändern. Für den 1. FC Köln sind die kommenden drei Spiele vielleicht sogar vorentscheidend. Und der 1. FC Nürnberg könnte eine entscheidende Rolle übernehmen.
Gerhard Struber peilt mit dem 1. FC Köln den Aufstieg an
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Das fast schon unwirklich erscheinende Verletzungspech, die Statistik gegen die „großen“ der Liga und die fehlende spielerische Klasse der vergangenen Woche – es hat am Samstag nicht viel für einen Erfolg der Geißböcke in Paderborn gesprochen. Der FC fuhr aber nicht nur drei Punkte ein und ging nicht nur als verdienter Sieger vom Platz, vielmehr waren die Geißböcke der große Gewinner des Spieltags. Denn während die Kölner ihren zweiten Sieg gegen eine Mannschaft aus der Top-Sechs einfuhren (dazu noch einen verdienten), patzte die Konkurrenz. Abgesehen vom 1. FC Kaiserlautern, die Pfälzer setzten sich im direkten Duell gegen Fortuna Düsseldorf durch und sprangen so auf den Relegationsplatz. Der FC geht als Spitzenreiter in die letzten Saisonspiele und hat möglicherweise sogar schon mehr als ein paar Big Points eingefahren.
Denn schon die kommenden drei Spieltage können für den FC einen vorentscheidenden Charakter haben. Zumindest auf dem Papier steht Köln vor drei lösbaren Aufgaben. Am Samstag erwarten die Geißböcke Hertha BSC im eigenen Stadion. Vor der Saison waren die Berliner als einer der Top-Favoriten im Aufstiegsrennen gehandelt worden. Immerhin verfügt die „Alte Dame“ über einen der wertvollsten Kader der 2. Bundesliga. Doch auf der Tabelle spiegelt sich das nun mal so gar nicht wieder. Berlin ist aktuell Tabellendreizehnter. Nach einer Formkrise mit sechs Niederlagen und einem Remis – inklusive Trainerwechsel – stabilisierte sich die Hertha zuletzt, gewann zwei Mal in Serie. Dennoch ist Berlin für den FC ein schlagbarer Gegner, wie die Kölner schon zwei Mal in dieser Spielzeit bewiesen haben.
Sechs Tage nach dem Berlin-Spiel reist der FC nach Fürth und trifft dort auf eine Wundertüte, den Tabellenzwölften. Am Ostersonntag steht das Heimspiel gegen Preußen Münster auf dem Spielplan. Drei unangenehme Gegner, aber für einen Aufstiegskandidaten wohl auch drei schlagbare Gegner. Zumindest ist das Programm der kommenden drei Wochen bei der direkten Konkurrenz ein anderes. Und tatsächlich nimmt der 1. FC Nürnberg eine nicht ganz unwichtige Rolle ein. Der Club spielt in den letzten sieben Spielen gegen sechs direkte Konkurrenten und in den kommenden drei Wochen gegen den Hamburger SV, den 1. FC Kaiserslautern und den SC Paderborn also der Reihe nach den Plätzen zwei, drei und vier. Für Kaiserlautern geht es zudem noch gegen den 1. FC Magdeburg und für den SC Paderborn gegen Fortuna Düsseldorf – also auch gegen weitere direkte Konkurrenz.
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Sollten die Kölner also die kommenden drei Spiele wirklich gewinnen, dürfte der FC einen sehr sehr großen Schritt Richtung Rückkehr in die Bundesliga gemacht haben. Allerdings werden die Begegnungen alles andere als Selbstläufer. Schließlich sind über die drei FC-Gegner schon andere Mannschaften aus der Top-Sechs in dieser Serie gestolpert. Auf die letzten sieben Spiele betrachtet, hat der HSV das leichteste Restprogramm. Zumindest was die Platzierungen der Gegner angeht. Das Durchschnittsranking der verbleibenden Gegner beträgt bei den Rothosen 12,5 beim FC 10,7. Damit liegen die Kölner aber auf dem dritten Platz der Top-Neun. Das Durchschnittsranking von Nürnberg beträgt 6,1 das von Kaiserslautern 9,2.