come-on-fc.com
·26. März 2025
Der FC und das Problem „Spitzenspiel“

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Simon Bartsch
26. März 2025
Der FC befindet sich nach dem 27. Spieltag weiterhin auf Aufstiegskurs. Doch um das Saisonziel zu erreichen, müssen die Kölner noch weitere Siege einfahren. Und das wird alles andere als leicht. Denn es warten noch einige Großkaliber und da tut sich der Effzeh bekanntlich schwer: Der 1. FC Köln und das Problem mit den Spitzenspielen.
Eric Martel im Hinspiel des 1. FC Köln gegen den SC Paderborn
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Auch nach dem 27. Spieltag ist die Tabelle der 2. Bundesliga so eng wie selten zuvor. Den FC trennen aktuell ganze sechs Zähler vom Tabellenachten. Am Samstag könnte der SC Paderborn mit einem Sieg an den Kölnern wieder vorbeiziehen. Genauso wäre ein Erfolg ein weiterer wichtiger Schritt Richtung Aufstieg für die Geißböcke. Nur fehlt ein wenig die Fantasie, wie das gelingen soll. Denn der FC hat gegen die Kontrahenten aus dem oberen Tabellendrittel nur genau ein Spiel gewonnen, sammelte sogar nur vier von möglichen 21 Punkten in den bisherigen sieben Begegnungen gegen die direkte Konkurrenz ein und damit deutlich weniger als eben diese in den Sechs-Punkte-Spielen. Zudem kassierten die Geißböcke in diesen sieben Begegnungen ganze zwölf Gegentore – in den restlichen 19 waren es 19. Das Hinspiel gegen die Ostwestfalen ging ebenfalls verloren.
Der FC und Spitzenspiel will in dieser Saison nicht so richtig zusammenpassen. Zwar gewinnen die Kölner die Begegnungen gegen vermeintlich schwache Mannschaften, die die Konkurrenz zum Teil herschenkt. Verlassen sollten sich die Geißböcke auf diese Schwäche der Gegner im Saisonfinale aber dann doch nicht. Denn so langsam kristallisieren sich in der Tabelle doch die Teams heraus, die spielerisch überzeugen und regelmäßig Punkte einfahren. So hat der HSV beispielsweise im Jahr 2025 erst ein Pflichtspiel verloren, dagegen aber sechs gewonnen. Hamburg führt nicht umsonst die Tabelle an, ist aktuell auch tatsächlich das stärkste und konstanteste Team der Liga. Neben dem kommenden Gegner der Kölner. Denn die einzige Niederlage kassierten die Rothosen gegen die Ostwestfalen.
Der Sportclub hat zwar in diesem Jahr schon zwei Pflichtspiele verloren, allerdings zuletzt zu einer beeindruckenden Serie gegen die direkte Konkurrenz ausgeholt. Der SC spielte in Hannover 1:1, gewann dann gegen den HSV 2:0 und anschließend gegen Kaiserslautern 5:3. In der vergangenen Woche testeten die Ostwestfalen erneut gegen Hannover und gewannen dieses Mal verdient 1:0. Der SCP weiß also, wie er den Topteams der Liga weh tun kann. Von den acht Spielen gegen die Top-Sechs verlor Paderborn genau eine Begegnung, gewann aber vier. Mehr Begegnungen sicherte sich nur der HSV, der aber wiederum auch schon einige Spiele gegen die Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel mehr bestritten hat. Der HSV hat keine Top-Mannschaft mehr vor der Brust, hat also, wenn man so will, das leichteste Rest-Programm.
Für den FC stehen dagegen noch die Spitzenspiele gegen Paderborn, Hannover 96 und den 1. FC Kaiserslautern aus. Dazu kommen noch die schweren Duelle gegen den 1. FC Nürnberg und Hertha BSC. Leicht wird es für die Kölner also im Endspurt sicher nicht. Umso wichtiger, auch in den Spitzenspielen zu punkten.
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