90PLUS
·27. März 2025
Hummels-Vergleich: Roma-Zeit wie ein Asterix-Abenteuer

90PLUS
·27. März 2025
Seit einem halben Jahr lebt Mats Hummels mittlerweile in Rom. Sein Zwischenfazit fällt trotz offener Zukunft positiv aus.
Mats Hummels fühlt sich bei seinen Italien-Abenteuern in Diensten der AS Roma ein wenig wie seine Jugend-Helden Asterix und Obelix. „Rom und Italien kamen sehr oft vor in den Comics. Ich habe es nicht kommen sehen, dass ich auf einmal hier spiele“, sagte der Fußball-Weltmeister von 2014 bei DAZN: „Rom und Italien haben schon sehr früh in meinem Leben eine Rolle gespielt.“
Hummels unterschrieb im September des vergangenen Jahres einen Einjahresvertrag beim dreimaligen italienischen Meister, nachdem sein Vertrag beim Bundesligisten Borussia Dortmund ausgelaufen war. Seitdem erlebt der 36-Jährige ein sportliches Auf und Ab mit wechselhaften Leistungen unter verschiedenen Trainern.
Daniele de Rossi machte sich für seine Verpflichtung stark, wurde aber kurz nach Hummels‘ Ankunft entlassen. Unter Kurzzeit-Coach Ivan Juric war der Deutsche komplett außen vor. Claudio Ranieri hält viel vom Ex-Nationalspieler, ließ ihm zuletzt jedoch regelmäßig auf der Bank schmoren.
Auch außerhalb des Platzes musste sich Hummels erst einmal an die italienischen Verhältnisse gewöhnen. „Das Einzige, das am Anfang ein größeres Problem für mich war, war der Straßenverkehr“, sagte der Innenverteidiger: „Der war crazy, aber auch daran habe ich mich gewöhnt. Ich fühle mich sehr, sehr wohl hier.“
Ob Hummels über das Saisonende hinaus eine Zukunft in Rom hat, erscheint laut diversen Medienberichten fraglich. Seine gute Laune will sich Hummels von den Spekulationen aber nicht verderben lassen. „Ich werde es immer so beibehalten, dass ich meine Witze mache – und vor allem gehe ich immer mit meiner eigenen Situation humorvoll um“, sagte der Routinier: „Es ist mir auch schon in Deutschland passiert, dass etwas absichtlich fehlinterpretiert wird, um Schlagzeilen zu generieren. Ich lasse mich davon nicht verrückt machen.“ (SID)
(Photo by Gabriele Maltinti/Getty Images)
Live
Live
Live
Live
Live
Live