Mit einem Ziel ins "ekelhafte Spiel" | OneFootball

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SV Werder Bremen

·27. März 2025

Mit einem Ziel ins "ekelhafte Spiel"

Artikelbild:Mit einem Ziel ins "ekelhafte Spiel"

Marco Friedl könnte erstmals seit Ende Januar in die Startelf zurückkehren (Foto: WERDER.DE).

Marco Friedl über den Wert der Pause, Motivation und das Duell in Kiel

Ein historisches Wochenende liegt hinter dem SV Werder. Das Abschiedsspiel von Diego und der Einzug ins DFB-Pokalfinale der Frauen wird vielen Grün-Weißen wohl lange in Erinnerung bleiben. Die Bundesliga-Männer nutzten die Länderspielpause abseits der Bildfläche, um ihre Akkus für den Saisonschlussspurt aufzutanken. „Es war wichtig, dass wir uns ein paar Tage mal nicht gesehen haben und abschalten konnten“, sagt Werder-Kapitän Marco Friedl. „Ich finde schon, dass wir jetzt wieder anderen Elan drin haben.“


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Friedl selbst taten die freien Tage aber nicht nur aus mentaler, sondern auch aus physischer Sicht gut. Der Österreicher hat nach seinem Joker-Einsatz gegen Borussia Mönchengladbach seine Innenbandzerrung auskuriert. „Ich fühle mich jetzt um einiges besser und war deswegen sehr glücklich über die Länderspielpause“, verrät der 27-Jährige. „Ich bin bereit für das Wochenende, insgesamt können wir nahezu aus dem Vollen schöpfen.“

"Ein Ziel gesetzt, das wir erreichen wollen"

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Während der Länderspielpause trainierte Werder sehr intensiv (Foto: WERDER.DE).

Obwohl der SVW derzeit im isolierten Mittelfeld der Tabelle steht, mangelt es den Grün-Weißen keinesfalls an Motivation. Nach zwei intensiven Trainingswochen reisen Friedl & Co. mit dem nötigen Siegeswillen am Samstagnachmittag an die Kieler Förde. „Wir haben uns als Mannschaft ein Ziel gesetzt, das wir erreichen wollen“, sagt der fünffache Nationalspieler, der damit eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr meint. „Wir hatten eine Phase, in der wir nicht gut performt haben. Trotzdem können wir noch eine positive Rückrunde spielen, denn jeder hat den Anspruch eine bessere Leistung zu bringen.“

Gegner Holstein Kiel steht wiederum mit der Roten Laterne am Tabellenende, hat aber noch alle Möglichkeiten das rettende Ufer zu erreichen. Obwohl Werders Kapitän selbst den Druck des Abstiegskampfs kennt, sieht er für die Störche eine bessere Ausgangslage. „Sie sind mit einem anderen Mindset in die Saison gegangen, weil sie vom ersten Tag wussten, dass sie um den Klassenerhalt spielen“, erklärt Friedl. „Für sie geht es um Intensität, Willen und Kratzen. Wir müssen uns auf ein ekelhaftes Spiel einstellen und immer hellwach sein.“

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