
liga2-online.de
·1. April 2025
Nasenbeinbruch: Meffert aus HSV-Kurztrainingslager abgereist

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·1. April 2025
Im Trikot des Hamburger SV hat Jonas Meffert kaum ein Zweitliga-Spiel verpasst. Nun bangt Cheftrainer Merlin Polzin um den Sechser, der infolge eines Zusammenstoßes einen Nasenbeinbruch erlitten hat. Aus dem Kurztrainingslager war der 30-Jährige bereits abgereist.
In vier Jahren verpasste Jonas Meffert gerade einmal neun Partien beim Hamburger SV - viermal wegen einer Gelbsperre, einmal wegen Gelb-Rot. Von Verletzungen blieb der rustikale Abräumer weitestgehend verschont. Doch im Kurztrainingslager in Mallorca, das der HSV im Endspurt der Saison eingeschoben hat, erlebte Meffert einen unglücklichen Zusammenstoß per Kopf mit Emir Sahiti. Während der Flügelspieler weitermachen konnte, wurde der Sechser sogar ins örtliche Krankenhaus eingeliefert. Untersuchungen haben inzwischen ergeben, dass sich Meffert einen Nasenbeinbruch zugezogen hat. Am Dienstagabend reiste der 30-Jährige deshalb vorzeitig ab.
Eine Zwangspause im kommenden Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg (Samstag, 13 Uhr) ist sehr wahrscheinlich. Im Universitätsklinikum Eppendorf stehen weitere Untersuchungen an, sowie die Planung über das weitere Vorgehen. Möglich ist, dass Meffert mit einer Spezialmaske spielen könnte. In der Kürze der Zeit wird dies jedoch schwierig, trotzdem könnte es zumindest die Ausfallzeit des Abräumers insgesamt verringern.
Cheftrainer Merlin Polzin kommt nämlich in Zugzwang. Weil auch Dennis Hadzikadunic wegen einer ausgekugelten Schulter zuletzt pausierte, wird Daniel Elfadli weiterhin in der Abwehrzentrale gebraucht - womöglich neben Kapitän Sebastian Schonlau, der in der Konstellation zuletzt das Nachsehen hatte. Für die Sechserposition käme dann möglicherweise Ludovit Reis infrage, aber auch Marco Richter in einer defensiveren Rolle als üblich. Winter-Zugang Aboubaka Soumahoro fällt definitiv weiter mit einem Sehneneinriss aus.
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