Wegen Todes-Rufen: Asencio zur Halbzeitpause ausgewechselt | OneFootball

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·26. Februar 2025

Wegen Todes-Rufen: Asencio zur Halbzeitpause ausgewechselt

Artikelbild:Wegen Todes-Rufen: Asencio zur Halbzeitpause ausgewechselt

In Pamplona waren sie mal wieder zu hören, jetzt auch in San Sebastián: hässliche Rufe gegen einen Fußballspieler. Aber erneut wurde nicht Vinícius Júnior der Tod der ortsansässigen „Fans“ gewünscht, sondern auch diesmal Raúl Asencio.

„Asencio, muérete“ (Asencio stirb), riefen einige Fans von Real Sociedad in der 45. Minute – und das vermutlich aufgrund der Ermittlungen gegen den 22-jährigen Spanier in einem Sexvideo-Skandal. Schon zu Spielbeginn wurde Asencio deutlich hörbar ausgepfiffen, nach einem mit Gelb geahndeten Foul an Ander Barrenetxea musste dann der Schiedsrichter José Martínez Sánchez Martínez die Partie sogar kurzzeitig unterbrechen – scheinbar hatte hier Kapitän Vinícius Júnior den Unparteiischen sogar auf die Rufe aufmerksam gemacht.


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„Nein zu rassistischen, fremdenfeindlichen und intoleranten Gesängen. Feuern Sie die Mannschaft an und unterstützen Sie sie, aber respektieren Sie den Gegner“ – Bild: Sportdigital

Der Unparteiische verfolgte das entsprechende Protokoll: sprach mit den Kapitänen, dann mit den Trainern und einem Sicherheitsbeamten, damit im Stadion die entsprechenden Botschaften durchgesagt und auf den Anzeigetafeln gezeigt werden – gegen xenophobe Gesänge. Auch wenn es sich hier eher um geschmacklose Todeswünsche, als um Fremdenhass handelte. Unklar war da eher, ob Carlo Ancelotti den Aushilfs-Rechtsverteidiger eher deswegen, oder wegen der Gelben Karte auswechselte. Asencio blieb so in der Kabine und wurde durch Lucas Vázquez ersetzt – ein Wechsel, der vermutlich ohnehin für den Spielverlauf vorgesehen war, nur nicht gleich in der 46. Minute.

Nach Abpfiff bestätigte Ancelotti auf der Pressekonferenz, dass die Auswechslung primär wegen, aber nicht nur wegen der Ruhe war: „Niemand mag es, wenn ein ganzes Stadion zu einem „Stirb!” ruft. Ich zog es also vor, ihn auszuwechseln, weil seine Gefühle ihn beeinflussen könnten.

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