
LIGABlatt
·3 de abril de 2025
30.199 – 15 – 5: Die Pokal-Schlacht zwischen Fenerbahçe und Galatasaray in Zahlen!

LIGABlatt
·3 de abril de 2025
Mit 2:1 schlug Galatasaray am Mittwochabend Erzrivale Fenerbahçe in einen einmal mehr hitzigen ausgetragenen Istanbul-Derby, das so viel mehr Geschichten erzählte, als der bloße Halbfinaleinzug der Löwen. Das enorme, fast schon anarchistisch anmutende Polizei-Aufgebot, die selbst für türkische Verhältnisse lange Nachspielzeit und die gleich fünf verteilten Roten Karten. Das LIGABlatt fasst die Pokal-Schlacht in Zahlen zusammen.
30.199 Mit einem Mega-Polizeiaufgebot von exakt 30.199 Einsatzkräften marschierte die Istanbuler Polizei am Mittwoch in der Millionenstadt eigens für das Viertelfinalderby auf, laut eigenen Angaben "um Probleme und negative Zwischenfälle während des Derbys zwischen Fenerbahçe und Galatasaray zu verhindern". 9.726 davon seien in und um das Ülker Stadyumu positioniert gewesen sein. Beim Blick ins Stadioninnere erweckte das Pokal-Spiel dann den Eindruck eines Knast-Kicks – , ringsherum teils doppelte Polizeiketten, auf dem Rasen die beiden Gefängnis-Auswahlen, auf den Rängen die frenetischen Häftlinge, die zurückgehalten werden mussten.
5 Lange konnte Schiedsrichter Cihan Aydin die von Beginn an überhitzte Atmosphäre in Schach halten, kam nur mit Gelben Karten aus. Mit Anbruch der Nachspielzeit wurde dann gleich mehrfach Rot gezückt. Nach einer Rudelbildung am Seitenrand bekamen Mert Hakan Yandaş, Barış Alper Yılmaz, Kerem Demirbay sowie Fenerbahçes Co-Trainer Salvatore Foti einen Platzverweis ausgesprochen. Erst nach Spielende wurde bekannt, dass zudem Fred nachträglich auch noch Rot sah.
15 Die Netto-Spielzeit dürfte extrem unterdurchschnittlich gelegen haben, vor allem aber wegen jener Rudelbildung in den Schlussminuten erlangte die anschließende Nachspielzeit eine epische Länge. Anzeigt waren zunächst elf Minuten, letztlich wurden es knapp über 15.
1 Viel ist passiert, doch im Nachgang sprechen Fans wie auch türkische und internationale Medien über genau eine Szene: der Nasengrabscher von José Mourinho gegen Okan Buruk. Der portugiesische Trainer hatte sich nach Spielschluss (in einer weiteren Rudelbildung) zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen und griff seinem Trainer-Kontrahenten ins Gesicht.
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