fussballeuropa.com
·26 de febrero de 2025
90-Millionen-Preisschild: Manchester United verhandelt mit "neuem Virgil van Dijk"

fussballeuropa.com
·26 de febrero de 2025
Bei Manchester United steht so ziemlich jede Position auf dem Prüfstand. Auch in der Innenverteidigung sieht Ruben Amorim offenbar Verbesserungspotenzial und hat mit Castello Lukeba den "neuen Virgil van Dijk" auf dem Zettel.
Auch wenn bei Manchester United aktuell zahlreiche Maßnahmen ergriffen werden, um die laufenden Kosten bis aufs Minimum zu senken, soll der Kader im Sommer verstärkt werden, damit der englische Rekordmeister keine weitere Saison im Premier-League-Mittelfeld verbringt. Dabei hat Ruben Amorim neben der Stürmer-Position laut Sacha Tavolieri auch die Innenverteidigung als Problemstelle ausgemacht.
Dem Journalisten zufolge haben die Red Devils daher die Gespräche mit RB Leipzigs Castello Lukeba aufgenommen und arbeiten derzeit an einer Verpflichtung des Franzosen, der in England von vielen als "der neue Virgil van Dijk" gesehen wird. Ein Transfer wäre aber alles andere als günstig.
Denn RB will den 22-Jährigen eigentlich nicht abgeben und würde einem Verkauf demnach nur zustimmen, wenn ein Klub die 90 Millionen Euro teure Ausstiegsklausel in seinem Vertrag zieht. Diese hatte Lukeba sich im Zuge seiner Vertragsverlängerung bis 2029 im vergangenen Oktober gesichert. Möglicherweise ist Leipzig aber sogar dazu gezwungen, Lukeba unter dem Wert der Klausel zu verkaufen.
Denn wie die Sport Bild berichtet, müssten die Sachsen gleich mehrere Top-Spieler abgeben, wenn sie die Qualifikation für die Champions League verpassen. Aktuell rangiert RB auf Platz sechs und hat nur einen Zähler Abstand auf den vierten Rang. Aufgrund der schwachen Form der letzten Wochen ist es aber nicht unwahrscheinlich, dass die Mannschaft von Marco Rose am Ende nicht unter den ersten vier landet.
Doch selbst dann wäre ein Lukeba-Transfer für United kein Selbstläufer. Immerhin steht der aktuell teuerste Bundesliga-Verteidiger (50 Mio. Euro) nicht nur bei den Red Devils auf dem Zettel. Ob er sich dann für einen Wechsel zum kriselnden englischen Giganten entscheidet, ist zweifelhaft.