Exklusiv: FC Basel und Fabio Celestini – das Ende naht | OneFootball

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·3 de abril de 2025

Exklusiv: FC Basel und Fabio Celestini – das Ende naht

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Aus dem FC Basel und Fabio Celestini ist nie wirklich die erhoffte Symbiose entstanden. Es sieht schwer danach aus, als würden sich die Wege spätestens nach der Saison wieder trennen.

Vier Wörter sind immer wieder zu hören, wenn man sich im Umfeld des FC Basel umhört und nach dem aktuellen Beziehungsstatus zwischen dem FCB und seinem Trainer Fabio Celestini fragt: "Es passt einfach nicht." Dieser momentanen Bestandsaufnahme liegen verschiedene Faktoren zugrunde, über die am Donnerstag auch die "bz Basel" berichtet hatte.

Eigentlich sollte beim FCB eitel Sonnenschein herrschen. Durch einen Sieg am Donnerstag gegen die Grasshoppers würde die Tabellenspitze wieder in Basler Hand sein – zum ersten Mal seit der 26. Runde. Überdies steht der FCB im Cup-Halbfinal, trifft dort Ende April zu Hause auf Lausanne-Sport. Doch die Stimmung am Rheinknie ist maximal angespannt.


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Nach Informationen von 4-4-2.ch ist Celestini umstritten. Im Umfeld von Rotblau geht nach aktuellem Stand so gut wie niemand davon aus, dass der 49-Jährige auch noch in der kommenden Saison das Traineramt bekleiden wird – und das trotz des noch bis Ende Juni 2026 gültigen Vertragsverhältnisses.

FC Basel: Mannschaft versteht Fabio Celestini nicht – und umgekehrt

Das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft gilt als belastet. Aus der Mannschaft soll zu hören sein, dass Celestinis Anweisungen, sprich die taktischen Vorgaben, keiner so wirklich versteht. Aus dem Umfeld des Trainers heisst es wiederum, dass die Mannschaft nicht über die nötige Qualität verfüge, um das umzusetzen, was Celestini von seinen Spielern verlange. Es herrschen gravierende Kommunikationsprobleme vor.

Und auch das Verhältnis von Celestini zur Führungsetage soll nicht das beste sein. Mit Vereinspräsident David Degen und Sportchef Daniel Stucki findet demnach kein intensiver Austausch statt. Es soll alles im professionellen Rahmen ablaufen, intern gilt das Verhältnis zwischen Celestini, Degen und Stucki als unterkühlt. Innige Freundschaften werden daraus nicht mehr entstehen.

Bei Celestini ist von grundsätzlichen zwischenmenschlichen Problemen die Rede, sei es in Berührung mit der Mannschaft oder den Verantwortlichen. Celestini wird in manchen Teilen als brodelnder Vulkan mit kurzer Zündschnur wahrgenommen. Das erschwert den Austausch respektive die grundsätzliche Kommunikation mit dem Übungsleiter. Der Klebstoff, der das Gebilde zusammenhalten soll, ist quasi aufgebraucht – oder war nie wirklich vorhanden.

Hinter dem FC Basel liegen sportlich dürftige Wochen

Nicht gerade vorteilhaft sind da noch die fehlenden sportlichen Erfolgserlebnisse. Aus den letzten sieben Spielen in der Super League resultieren von 21 möglichen gerade mal neun Punkte. Eine länger anhaltende Schwächephase gab es bereits im November/Dezember.

FCB-Beobachter kritisieren, dass unter Celestini nicht wirklich erkennbar ist, für was für einen Fussball er stehe. Und sowieso: Wäre Superstar Xherdan Shaqiri, der auf überragende 23 direkte Torbeteiligungen kommt, nicht da, stünde Basel in der Tabelle womöglich nicht auf Platz 2, sondern gar irgendwo im bedeutungslosen Niemandsland. Celestini habe es zwar geschafft, den FCB zu stabilisieren, eine mannschaftliche Weiterentwicklung sei allerdings nicht zu erkennen.

Im Umfeld des FC Basel fällt der Name Lucien Favre

Wie geht es nun weiter mit Celestini und dem FC Basel? Die Vorgabe für die kommenden Spiele bis zur Tabellenteilung nach der 33. Runde heisst: keine Ausrutscher mehr erlaubt. Sollte Celestini keine ansprechenden Ergebnisse liefern, ist sogar eine vorzeitige Trennung nicht gänzlich ausgeschlossen.

Im Hintergrund sondiert, so ist es jedenfalls aus verschiedenen Quellen zu hören, der FCB bereits den Trainermarkt. Die Suche gestaltet sich für den aktuellen Zeitpunkt allerdings ziemlich schwierig. Soll es eine Lösung sein, bis Ende Saison – oder schon jemand, mit dem sich in Basel langfristig etwas aufbauen lässt?

Hinter vorgehaltener Hand fällt der Name Lucien Favre. Ob der Romand überhaupt noch mal von einem Trainerengagement überzeugt werden kann, ist allerdings offen.

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