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liga3-online.de
·27 février 2025
Energie-Trainerfrage: Wollitz dementiert Überlegungen um Ziebig
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·27 février 2025
Macht er weiter oder hält er an seinem bereits im letzten Sommer angekündigten Rücktritt fest? Nach wie vor ist die Zukunft von Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz über die Saison hinaus offen. Für den Fall, dass der 59-Jährige den Trainerposten abgibt, hatte die "Bild" nun U17-Coach Daniel Ziebig als Kandidaten genannt. Überlegungen in diese Richtung dementierte Wollitz allerdings deutlich.
Bereits als Spieler war Ziebig zwischen 2006 und 2013 für die Brandenburger aktiv (159 Einsätze), ehe er U17-Coach und Co-Trainer beim Halleschen FC wurde. Nach zwei Jahren beim F.C. Hansa Rostock, wo Ziebig als Scout und U23-Coach fungierte, kehrte er im vergangenen Sommer nach Cottbus zurück und übernahm die U17. In der laufenden Saison stand er dort bislang 14 Mal an der Seitenlinie – bei sieben Siegen und drei Unentschieden.
Zu den Profis wird er im Sommer aber nicht aufrücken. "Er hat aufgrund der fehlenden Lizenzen überhaupt nicht die Voraussetzungen, Cheftrainer von Energie Cottbus werden", sagte Wollitz bei der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag. "Meines Wissens muss man Fußballlehrer sein." Ziebig verfügt jedoch nur über die A-Lizenz. "Energie Cottbus wird keinen Trainer einstellen, der diese Lizenz nicht hat“, machte Wollitz klar. Gleichzeitig werde er auch nicht seinen Schein zur Verfügung stellen und den Pausenclown machen.
Ob Wollitz weitermacht, soll sich in Kürze entscheiden. Laut der "Bild" soll die Wahrscheinlichkeit vor allem im Aufstiegsfall sehr hoch sein, allerdings scheint es auch denkbar, dass der 59-Jährige bei einem Verbleib in der 3. Liga ebenfalls weiterhin an der Seitenlinie stehen wird. Zuletzt hatte er betont, dass es eine "Herzensangelegenheit" sei, für Energie zu arbeiten. Es gehe nun darum, was "das Beste für den Klub" sei.
"Wenn ich die hundertprozentige Garantie hätte, dass Energie Cottbus in den nächsten zehn Jahren in der 3. Liga bleiben kann, würde ich morgen nach Hause gehen." Es brauche Vertrauen, Sicherheit, Unterstützung und auch Möglichkeiten. Die Themen seien komplex, weshalb eine Entscheidung nicht von heute auf morgen getroffen werden können. In Kürze soll es aber soweit sein. Nicht zuletzt deswegen, damit für alle Seiten Planungssicherheit herrscht und der Fokus noch mehr auf dem Sportlichen liegt.