
BVBWLD.de
·3 avril 2025
Trotz BVB-Abschied: Watzke bleibt der UEFA erhalten

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·3 avril 2025
Trotz seines bevorstehenden Abschieds bei Borussia Dortmund bleibt Hans-Joachim Watzke ein wichtiger Akteur im internationalen Fußball. Die Wiederwahl ins UEFA-Exekutivkomitee sichert ihm weiterhin Einfluss auf der großen Bühne.
Hans-Joachim Watzke bleibt dem Exekutivkomitee der UEFA auch weiterhin erhalten. Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund, der zum Jahresende seinen Posten beim BVB aufgeben wird, wurde beim UEFA-Kongress in Belgrad für weitere vier Jahre in das bedeutende Gremium gewählt. Bei der Wahl konnte er sich im ersten Wahlgang 48 von 55 möglichen Stimmen sichern und behält damit einen von sieben freien Plätzen.
„Es ist nicht selbstverständlich, dass wir in beiden Gremien vertreten sind, das empfinden wir als Auszeichnung“, kommentierte DFB-Präsident Bernd Neuendorf nach der Wahl. Neuendorf selbst wurde ebenfalls für eine weitere Amtszeit als europäischer Vertreter im FIFA-Council gewählt – eine Bestätigung per Akklamation.
Watzkes Wiederwahl war besonders bemerkenswert, da er sich mit insgesamt 11 Mitbewerbern um den Platz im UEFA-Exko behaupten musste. „Das ärgert mich auch“, scherzte der gebürtige Sauerländer, dass nur der Niederländer Frank Paauw mit 49 von 55 möglichen Stimmen eine mehr erreichte als er selbst.
Für den 65-Jährigen wird es nun eine neue Herausforderung sein, auch über seine Rolle beim DFB hinaus auf internationaler Bühne zu agieren. Besonders wichtig wird dies im Hinblick auf die Bewerbung für die Frauen-EM 2029, die derzeit für Deutschland ins Spiel gebracht wird.
Trotz seines bevorstehenden Abschieds aus der Geschäftsführung von Borussia Dortmund will Watzke auch weiterhin ein wichtiges Sprachrohr im deutschen Fußball bleiben. „Ich werde mich im September erneut zum Sprecher des Präsidiums der Deutschen Fußball Liga (DFL) wählen lassen“, erklärte er. Watzke wird zudem auch weiterhin als Aufsichtsratschef des BVB tätig sein.
Watzke und Neuendorf werden nun weiterhin eine entscheidende Rolle spielen, wenn es darum geht, die Interessen des DFB auf der internationalen Bühne zu vertreten und für die Fußball-EM 2029 in Deutschland zu werben. Die endgültige Entscheidung über den Gastgeber des Turniers fällt im Dezember durch das UEFA-Exekutivkomitee.