
BVBWLD.de
·26 Maret 2025
BVB in der Krise: Diese Probleme bereiten Niko Kovac Sorgen

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·26 Maret 2025
Nach seinem Amtsantritt beim BVB hat Niko Kovac den erhofften Umschwung noch nicht gebracht. Jetzt äußerte der Trainer intern offenbar deutliche Kritik – vor allem an der Mentalität und Kaderbreite seines Teams.
Die sportliche Krise von Borussia Dortmund hält an, und Trainer Niko Kovac hat klare Vorstellungen davon, woran es liegt. Nach seinem Amtsantritt im Februar konnte er den erhofften Aufschwung noch nicht herbeiführen. Dennoch setzt die Vereinsführung offenbar weiter auf ihn – auch über den Sommer hinaus. In den Planungen für die kommende Saison soll Kovac eine aktive Rolle spielen. Dabei stören ihn besonders zwei Aspekte: die Mentalität einiger Spieler und die Kaderbreite.
Wie die Sport Bild berichtet, sieht Kovac ein Motivationsproblem innerhalb des Teams. Viele Spieler seien zu „satt“, soll der 53-Jährige intern bemängelt haben. Gerade gegen vermeintlich kleinere Gegner falle es manchen schwer, sich ausreichend zu motivieren. Besonders betroffen seien Niklas Süle, Julian Brandt und Marcel Sabitzer. Vor der jüngsten 0:2-Niederlage gegen den VfL Bochum soll sogar innerhalb der Mannschaft Kritik am Training laut geworden sein: Es sei „ohne Feuer, ohne Leidenschaft“ gewesen.
Neben der Mentalitätsfrage beschäftigt Kovac auch die Kaderstruktur. Auf mehreren Positionen fehle es an Alternativen. Besonders im Angriff sieht der Trainer eine Baustelle: Serhou Guirassy ist der einzige gelernte Stoßstürmer im Team. Der BVB-Coach würde seinen Top-Torjäger gerne entlasten, doch eine echte Alternative gibt es nicht.
Auch im Mittelfeld fehlt es an Tiefe. Neben Brandt steht Kovac kaum eine kreative Alternative zur Verfügung, da Giovanni Reyna weiterhin mit Formproblemen zu kämpfen hat. Im Januar hatte der Trainer sich deshalb intensiv um eine Verpflichtung von Rayan Cherki von Olympique Lyon bemüht – doch der Transfer scheiterte.
Mit aktuell 35 Punkten aus 26 Spielen rangiert der BVB nur auf Platz 11 der Bundesliga. Die Champions-League-Qualifikation ist in weiter Ferne, und selbst die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb ist gefährdet.
Trotz allem steht Niko Kovac weiterhin hinter dem Projekt. Die Vereinsführung scheint ihm langfristig zu vertrauen und will ihm bei der Kadergestaltung für die kommende Saison weitreichende Mitspracherechte einräumen. Wenn der BVB wieder konkurrenzfähig sein will, sind im Sommer grundlegende Veränderungen nötig.
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