Vertragsposse beim FC Bayern: Dreesen erklärt Müller-Krise zur Chefsache | OneFootball

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·3 April 2025

Vertragsposse beim FC Bayern: Dreesen erklärt Müller-Krise zur Chefsache

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Die Zukunft von Thomas Müller beim FC Bayern ist weiter offen. Aktuellen Meldungen zufolge greift jetzt CEO Jan-Christian Dreesen persönlich ein, um die erhitzten Gemüter zu beruhigen. Nach heftiger Kritik an der Klubführung will der Vorstandsboss hinter den Kulissen vermitteln und eine für alle Seiten tragbare Lösung herbeiführen.

Die Diskussion um Müller schlagen hohe Wellen beim FC Bayern. Laut kicker soll der Ur-Bayer keinen neuen Vertrag erhalten – eine Meldung, die viele Fans und Experten empört hat. Auch prominente Ex-Profis wie Thomas Helmer, Sepp Maier und Bastian Schweinsteiger meldeten sich öffentlich zu Wort und äußerten Unverständnis über den Umgang mit der Bayern-Legende.


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Nach Eklat um Eberl und Hoeneß: Dreesen will vermitteln

Wie SPORT1 berichtet, engagiert sich Dreesen jetzt aktiv in der Causa Müller. Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern will die Gespräche neu ordnen, nachdem die Situation intern zunehmend aus dem Ruder gelaufen war. Denn dass Sportvorstand Max Eberl Müller im Januar quasi einen Freifahrtschein zur Verlängerung ausstellte, dieser aber von Aufsichtsratsboss Uli Hoeneß öffentlich kassiert wurde, sorgte nicht nur bei Müller selbst für Irritationen.

„Dreesen versucht aktuell, das zu kitten und einen für beide Seiten guten Weg zu finden“, erklärt SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger im Podcast Die Bayern-Woche. Es ist nicht das erste Mal, dass der CEO in letzter Minute eingreift – auch bei den Vertragsgesprächen mit Jamal Musiala war es Dreesen, der die Einigung letztlich über die Ziellinie brachte.

„Ich werde hier nicht über Thomas sprechen“

Während Dreesen im Hintergrund moderiert, stellte sich Eberl am Donnerstag der Öffentlichkeit. In Bezug auf Müller sagte der Sportvorstand: „Ich werde hier nicht über Thomas sprechen, wir reden mit Thomas.“ Und weiter: „Weder Thomas noch, wir haben offiziell etwas dazu gesagt, außer, dass wir etwas verkünden, wenn es was zu verkünden gibt.“

Damit bestätigte Eberl immerhin: Die Gespräche laufen noch. Doch ob sie am Ende zu einem neuen Vertrag führen – oder zu einem stillen Abschied – ist völlig offen. Klar ist nur: Der Umgang mit einer Vereinsikone wie Müller darf nicht zur strategischen Blamage werden.

Dreesen steht in der Verantwortung, die Angelegenheit zu einem würdigen Abschluss zu bringen – für Müller, für den Verein und für das ohnehin angeschlagene öffentliche Bild der Bayern-Führung. Denn der Fall Müller ist längst mehr als nur ein Vertragsthema. Es ist ein Test für den Charakter des Klubs.

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