REAL TOTAL
·27 febbraio 2025
Bittere Ceballos-Diagnose: Ausfall für rund zwei Monate
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REAL TOTAL
·27 febbraio 2025
Daniel Ceballos wird verletzungsbedingt ausgebremst – Foto: David Ramos/Getty Images
SAN SEBASTIÁN/MADRID. Das ist bitter: Real Madrid hat das Hinspiel im Halbfinale der Copa del Rey am Mittwoch gegen Real Sociedad zwar mit 1:0 gewonnen, unmittelbar vor dem Schlusspfiff jedoch einen personellen Dämpfer erlitten. Daniel Ceballos stieß in der zweiten Minute der Nachspielzeit Knie an Knie mit Takefusa Kubo zusammen, dabei zog er sich im Zuge eines Ausfallschritts eine Verletzung des hinteren Skelettmuskels im linken Oberschenkel und der Kniesehne zu. Diese Diagnose teilte der Klub am Donnerstag nach einer vorherigen Untersuchung mit.
Carlo Ancelotti hatte bereits unmittelbar nach der Partie von muskulären Problemen gesprochen. Der Mittelfeldregisseur konnte seinen Einsatz nicht fortsetzen, schritt unter Tränen geknickt vom Platz. Zuvor griff er sich am Boden liegend umgehend an den hinteren linken Oberschenkel, schlug vor Schmerzen mit der Hand auf den Rasen. Wegen der ausgeschöpften Wechselmöglichkeiten musste die Mannschaft die Führung zu zehnt über die Zeit bringen.
Während Real wie üblich keine Angaben zur ungefähren Ausfallzeit macht, ist medial nicht mehr von drei bis vier Wochen die Rede, sondern satten zwei Monaten. Demzufolge verpasst Ceballos unter anderem das komplette Champions-League-Achtelfinale gegen Atlético (4. und 12. März) sowie das mögliche Viertelfinale (8./9. April und 15./16. April) und wohl auch das Pokal-Finale am 26. April.
Der Pechvogel meldete sich nach der Diagnose via Social Media direkt zu Wort: „Ich bin sehr traurig, dass ich meinem Team in dieser wichtigen Phase der Saison nicht helfen kann. Und sehr traurig, dass ich in dem Moment pausieren muss, in dem ich das Gefühl hatte, dass es mein bester Moment war… Aber so ist der Fußball, er ist nicht immer einfach und erst recht nicht fair. Also muss ich mich dem stark stellen, mit der Lust zu kämpfen und mit der Gewissheit, dass ich noch stärker zurückkommen werde. Es ist noch nicht vorbei. Ich bin aus Schlimmerem herausgekommen. Danke für so viel Liebe… Wir sehen uns bald, früher als ihr denkt. HALA MADRID!“
Ceballos hat sich in den vergangenen Wochen in der Startelf der Blancos festgespielt, ähnelt dem abgewanderten Toni Kroos mit seinen Qualitäten als Taktgeber und Ballverteiler im Kader am meisten. Eigenschaften, die Real nach dem Abschied des Deutschen zunächst vermisst hatte. Die Nummer 19 bildete meist mit Federico Valverde die Doppelsechs. Umso bitterer jetzt dieser K.o.
Ancelotti fällt mit Ceballos zwar ein spielerisches Element weg, an Alternativen mangelt es ihm im zentralen Mittelfeld in rein numerischer Hinsicht jetzt aber immerhin nicht – selbst wenn Valverde anstelle von Lucas Vázquez und Raúl Asencio beide Male gegen Atlético als Rechtsverteidiger zum Einsatz kommen sollte. Auch dann könnte „Carletto“ immer noch auf Eduardo Camavinga, Aurélien Tchouaméni und Luka Modrić zurückgreifen. Die Rückkehr der zuletzt verletzten Innenverteidiger Antonio Rüdiger und David Alaba sorgt dafür, dass Tchouaméni nicht mehr zwingend im Abwehrzentrum gebraucht wird.
Real Madrid: Feststehende Termine
01. März, 18:30 Uhr: Real Betis – Real Madrid (LaLiga)
04. März, 21:00 Uhr: Real Madrid – Atlético Madrid (Champions League)
09. März, 16:15 Uhr: Real Madrid – Rayo Vallecano (LaLiga)
12. März, 21:00 Uhr: Atlético Madrid – Real Madrid (Champions League)
15. März, 18:30 Uhr: FC Villarreal – Real Madrid (LaLiga)
01. April, 21:30 Uhr: Real Madrid – Real Sociedad (Copa del Rey)
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