
BVBWLD.de
·28 de março de 2025
„Keine Perspektive“: Kehl setzt BVB-Profis unter Druck

BVBWLD.de
·28 de março de 2025
Nach einer bislang enttäuschenden Saison kündigt Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl tiefgreifende Veränderungen im Kader an. Vor allem Spieler, die nicht die richtige Einstellung zeigen, könnten im Sommer aussortiert werden. Neben möglichen Transfers drohen auch finanzielle Konsequenzen.
Die BVB-Bosse sind mit der aktuellen sportlichen Lage unzufrieden. Nach 26 Spieltagen rangiert Dortmund nur auf Platz elf und hat bereits sieben Punkte Rückstand auf die Europa-League-Ränge. Der Abstand zur Champions League ist sogar noch größer. Für Sportdirektor Sebastian Kehl ist klar, dass sich der Verein das nicht länger leisten kann. „Keiner unserer Spieler darf sagen, dass es so weitergehen kann. Keiner“, stellte er im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten klar.
In den kommenden Wochen soll nun genau analysiert werden, welche Spieler auch in Zukunft für den Verein unverzichtbar sind. „Wir werden in den nächsten Wochen genau schauen, auf welche Spieler Borussia Dortmund auch in der Zukunft bauen kann. Wer nimmt diese Situation jetzt an? Wer stellt sich auch in den Wind und wer übernimmt jetzt Verantwortung?“
Besonders im Fokus stehen Profis, die nicht die richtige Mentalität an den Tag legen. Laut Kehl wird es für diese Konsequenzen geben: „Wer nicht die richtige Haltung an den Tag legt, wird keine Perspektive in diesem Klub haben.“ Namen nennt der Sportdirektor dabei bewusst nicht, um keine Spieler öffentlich an den Pranger zu stellen. Doch spätestens im Sommertransferfenster wird klar werden, wer den Anforderungen nicht gerecht geworden ist.
Neben möglichen Abgängen werden auch finanzielle Maßnahmen getroffen. Kehl kündigt an, dass die Verträge der Spieler nun leistungsorientierter gestaltet wurden. „Sportlicher Misserfolg wird somit für die Spieler Auswirkungen haben“, so der 45-Jährige. Laut Informationen der Ruhr Nachrichten können sich die Spielergehälter um bis zu 20 Prozent reduzieren, sollte der BVB das internationale Geschäft verpassen.
Der finanzielle Druck ist enorm. „Unsere Mannschaft ist für ganz andere Ansprüche und Erwartungen zusammengestellt. Wir haben einen der teuersten Kader der Bundesliga, und dem werden wir nicht gerecht“, räumte Sebastian Kehl ein.
Für viele Profis könnte es also ein böses Erwachen geben. Doch auch diejenigen, die bleiben dürfen, werden mit den Folgen des sportlichen Misserfolgs leben müssen. Die kommenden Spiele werden zeigen, wer sich den neuen Ansprüchen stellt – und wer im Sommer seine Koffer packen muss.