FCBinside.de
·26 Maret 2025
Aus im Champions-League-Viertelfinale! FCB-Frauen werden von Lyon vorgeführt

FCBinside.de
·26 Maret 2025
Die Bayern-Frauen mussten am Mittwochabend gegen Olympique Lyon eine 1:4-Niederlage einstecken und müssen sich somit aus der UEFA Women’s Champions League verabschieden. Nach einer starken ersten Hälfte schien ein Turnaround mehr als möglich, die Französinnen überrollten das Team von Alexander Straus jedoch in Halbzeit zwei.
Der erste Titel ist für die FC Bayern Frauen endgültig verloren. Am Mittwochabend brauchten die Münchnerinnen mindestens einen Sieg mit zwei Toren Abstand, um wenigstens in die Verlängerung des UWCL-Viertelfinals zu kommen. Am Ende stand jedoch ein 1:4 (1:6) aus FCB-Sicht. Nach der 0:2-Niederlage im Hinspiel und der heutigen Pleite sind die Bayern somit aus der Champions League ausgeschieden.
Alexander Straus setzte in Lyon auf eine deutlich veränderte Startelf im Vergleich zum Hinspiel. Mala Grohs durfte erneut zwischen den Pfosten ran, die Viererkette bestand aus Simon, Eriksson, Hansen und Gwinn. Zigiotti und Lohmann bildeten die Doppel-Sechs. Auf dem rechten Flügel startete zudem Winter-Neuzugang Takinawa, standesgemäß stürmten Bühl, Harder und Damnjanovic.
Die Aufstellung des FC Bayern im Überblick: Grohs – Simon, Eriksson, Hansen, Gwinn – Zigiotti, Lohmann – Bühl, Harder, Takinawa – Damnjanovic
Dabei hätte der Abend für die Bayern durchaus in eine andere Richtung gehen können. Denn das Team von Alexander Straus kam herausragend in die Partie. Bereits nach sieben Minuten setzte Klara Bühl eine Hereingabe auf Pernille Harder, die jedoch an ihrer Gegenspielerin scheiterte. Nach 33 Minuten war es dann Bühl, die den FC Bayern in Führung brachte. Die Nationalspielerin kam über die linke Seite, gewann das Eins-gegen-Eins-Duell und schloss mit ihrem linken Fuß flach ins lange Eck ab.
Und so konnten die Münchnerinnen mit einem guten Gefühl in die Halbzeit gehen. In der zweiten Hälfte erwartete sie jedoch eine eiskalte Dusche. Melchie Dumornay traf nur eine Minute nach dem Seitenwechsel zum 1:1, bereits zu dem Zeitpunkt wurde die Ausgangslage für den amtierenden deutschen Meister schwierig. Zudem musste Damnjanovic den Platz verletzungsbedingt verlassen, weshalb Lea Schüller in die Partie kam.
IMAGO
Doch die Gastgeberinnen kamen dann erst so richtig in Fahrt. Kadidiatou Diani brachte Olympique in Minute 54 nach einer verpassten Klärungsaktion von Giulia Gwinn in Führung. Sechs Minuten später legte Chawinga nach einem Konter nach, Diani kam zuvor auf der rechten Seite durch und legte auf die 28-Jährige rüber.
Die Bayern fanden im Prinzip gar nicht mehr statt. Lyon führte das Team von Alexander Straus buchstäblich vor. Die Gästinnen waren in der Phase des Spiels ausschließlich in der Verteidigung, Grohs verhinderte Schlimmeres. In der 67. Minute reagierte der FCB-Coach dann und brachte Alara Sehitler (für Pernille Harder) sowie Franziska Kett (für Carolin Simon) in die Partie.
Auch das konnte aber nichts daran ändern, dass sich die Münchnerinnen am Mittwochabend aus der Königinnenklasse verabschieden mussten. Lyon blieb extrem hungrig, nahm den Gästinnen die Luft zum Atmen. Die Französinnen zeigten in der zweiten Halbzeit schlichtweg ihre Klasse und machten deutlich, warum man der Champions-League-Rekordsieger ist.
Für den FC Bayern ist es eine bittere Pille, die man schlucken muss. Die Münchnerinnen erhofften sich in der laufenden UWCL-Saison großes. Ein FCB-Team in Top-Verfassung wäre durchaus in der Lage gewesen, in der Champions League um den Titel mitzuspielen.
IMAGO
Sowohl im Hin- als auch im Rückspiel waren die Bayern aber schlichtweg zu schwach, um Lyon gefährlich zu werden. In der dritten Minute der Nachspielzeit legte Ada Stolsmo Hegerberg nach Vorarbeit von Dumornay ein Tor nach. Beinahe hätte Amel Majri anschließend noch auf 5:1 erhöht. Am Ende stand für den FC Bayern jedoch eine deutliche 1:4-Niederlage auf der Anzeigetafel.
Nun nimmt das Straus-Team somit das nationale Double ins Visier. In beiden Wettbewerben hat man mehr als gute Chancen, letztendlich auch eine Trophäe in den Himmel zu recken. Am 1. Mai (16 Uhr) treffen die Bayern im Finale des DFB-Pokals auf Werder Bremen. Dort geht der FCB als Favorit in die Partie.
In der Bundesliga steht man mit sechs Punkten Abstand vor Eintracht Frankfurt und dem VfL Wolfsburg auf dem ersten Tabellenplatz. Die Partie bei der SGE am 12. April (14 Uhr) könnte die Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft bringen. Als nächstes treffen die Bayern in der Bundesliga am kommenden Sonntag (15:15 Uhr) auf Bayer Leverkusen.
Langsung
Langsung